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Freitag, 8. März 2013

Happy 2013!!!!

Kleine Party und ganz viel Spaß!
Rinderfilet im Salzteig aus Rachs Kochgesetzbuch:
Für den Salzteig:
600 g grobes Meersalz * 600 g Mehl * 2 Eiweiß * 100 ml Wasser
zu einem Teig verkneten. 
Für das Rinderfilet:
frische Kräuter (Thymian, Rosmarin, Petersilie, (wenig) Salbei, Liebstöckel, Estragon, Kerbel) * 1 Rinderfilet (800-900 g) * Pfeffer * neutrales Pflanzenöl * 1 Eigelb * Backpapier
Kräuter waschen und trocknen;
Rinderfilet pfeffern und von allen Seiten scharf anbraten (etwa 8 Minuten);
Salzteig auf dem Backpapier auswellen, mit der Hälfte der Kräuter belegen, angebratenes Rinderfilet darauf legen, restliche Kräuter auf dem Filet verteilen und mit Hilfe der mit Eigelb bestrichenen Ränder den Salzteig um das Fleisch schlagen und die Ränder mit einer Gabel festdrücken.
Für gute 20 Minuten in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen schieben.
Vor dem Anschneiden des Deckels noch 3 Minuten ruhen lassen und das Filet komplett aus dem Teigbett nehmen, damit es nicht weiter durchziehen kann.
Dazu gab es sehr leckeres Selleriepüree und phantastisch viel Rotwein. 
Auf ein glückliches Jahr 2013!!!

Dienstag, 4. Dezember 2012

Tapas & Co

September 2012
Immer auf den Spuren landestypischer Lebensmittel und Gerichte waren wir auf  verschiedenen Wochenmärkten, der bekannteste davon der immer mittwochs stattfindende Markt von Sineu, dessen Erwachen wir bei einem ersten Café con leche erstmal gemütlich von einem Straßencafé aus beobachten konnten. Leider konnten wir gar nicht so viel essen wie wir gerne kaufen wollten.
Always in search of typical foods and dishes, we went to different weekly markets, the most famous one was the market of Sineu which takes place every Wednesday. We comfortably watched its awakening from a sidewalk café enjoying the first cafe con leche of the day. Unfortunately we couldn't eat as much as we wanted to shop.
Natürlich haben wir auch verschiedenste Restaurants ausprobiert und viel Fisch gegessen. Ganz besonders lecker waren die Mittagstapas im Mercat de l'Olivar, einer riesigen Markthalle in Palma de Mallorca. Dazu noch ein gut gekühltes Glas Weißwein für lediglich einen Euro. Da durfte es dann auch ein zweites Gläschen sein.
Of course we also tried a variety of restaurants and had a lot of fish. At the Mercat de l'Olivar, a very nice covered market in Palma de Mallorca we had fanstastic tapas for  lunch . With a well-chilled glass of white wine for just one euro.

Eine echte Empfehlung, ganz und gar mallorquinisch und sehr, sehr einfach, vorausgesetzt man hat sehr gutes Olivenöl und sehr aromatische Tomaten im Haus:
Pa amb Oli (aus chefkoch.de übernommen)
Eine dicke Scheibe Brot toasten (auf Mallorca nimmt man das "pan moreno", ein dunkleres, ungesalzenes Brot - es geht aber mit jeder anderen Brotsorte auch), oder in der Pfanne mit Öl rösten  Olivenöl und Salz darübergeben. Eine Tomate aufschneiden und mit der Schnittfläche darüber reiben. Dabei den Saft und das Fruchtfleisch herausdrücken, die Tomatenhaut wegwerfen. (Die Tomate sollte sehr aromatisch sein, auf Mallorca gibt es dafür spezielle Tomaten, die "ramellets").

Mittwoch, 13. Juni 2012

Trattoria M.A.T.E.S. in Caltabellotta

Museum und Restaurant in einem, original von der Mama gekochte sizilianische Hausmannskost im Dörfchen Caltabellotta im Hinterland der Südküste. Man bestellt nicht, sondern es wird serviert.
Nachdem wir bei unserem ersten Abendbesuch, bei dem wir die einzigen Gäste waren, die Antipasti bis auf den letzten Krümel aufgegessen hatten, wurden wir sofort von der Familia adoptiert. Der offene Hauswein kam auf den Tisch und Sohn Leonardo wurde vom Patrone verpflichtet ein schönes Erinnerungsbildchen zu schießen.
Bei unserem zweiten Besuch zwei Tage später, war Sohn Giuseppe offensichtlich bereits bestens vom Bruderherz über diese gefräßige deutsche Familie instruiert worden. Als wir nach der ersten Karaffe Vino della Casa lediglich einen weiteren halben Liter orderten - schließlich waren wir zum Mittagessen dort - verwandelte sich das Litergefäß auf magische Weise in eine Halbliterkaraffe.

Zu guter Letzt haben wir noch 15 Liter feinstes Olivenöl aus Eigenproduktion bestellt, weil doch das Porto von Italien nach Deutschland mittlerweile so günstig ist! Und auch die Post selbst scheint sich verbessert zu haben. Nur 14 Tage später erreichte uns ein schweres Paket und jeder sollte nun innerhalb des kommenden Jahres seine 5 Liter verbrauchen.