Montag, 15. November 2010

Rolling Stone Weekender

Wie verrückt ist es eigentlich gute 750 km quer durch die Republik zu gondeln, um an 2 1/2 Tagen ein bisschen Meer, Wellness und Musik zu genießen?
Eigentlich gar nicht verrückt, denn jede Minute war es wert! Und zweimal gemütliche 8 Stunden im Zug sind eine progressive Entspannungvariante, die man durchaus öfter in Erwägung ziehen könnte.
Is it crazy to travel more than 750 km up to the north for only 2 1/2 days just to see the Baltic Sea, relax a little and enjoy lots of music?
For sure not. It was worth every minute.
Nach dem Einchecken in die zugegeben schon etwas in die Jahre gekommene Ferienanlage direkt hinter den Dünen ging es bereits zügig Richtung Musik. Angefangen mit den Midlakes und Teenage Fanclub, ein paar Bieren und Bratwurst auf die Schnelle standen wir direkt vor der Zeltbühne, bereit für das persönliche Festivalhighlight aus Ohio: The National.
We didn't have much time after checking in at our hotel . The first bands were about to start and a few beers are as good as a steak. We were standing pretty much in the front when our festival favorite "The National" started their show.
Eine wirklich herausragende Show, die sich Matt Berninger gewohnt mit einem Fläschchen Weißwein locker trank. Wenn auch schon kurz vor Dosyland angekommen, war der unplugged Abschluss mit "Vanderlyle" mit das beeindruckendste Musikstück des Abends: Unplugged wirklich im wahrsten Sinn, 2 Akkustikgitarren, ein bisschen Blech und ein bisschen Percussion, keine Mirkros, kein Strom, und es klang traumhaft.
Schön im Hotelbettchen ausgeschlafen, ein, zwei Aspirine und ein Frühstücksbuffet später, machten wir uns auf, den Strand zu erkunden, um danach den restlichen Nachmittag im hoteleigenen Schwimmbad zu verbringen.
After a good sleep in a good hotel bed, asprin and lots of coffee, we went to the beach for a walk. The rest of the afternoon we tried the hotel pool, jacuzzi and sauna to be fit for the second night of music.
Für den zweiten Abend hatten wir uns vor allem den Baltic Ballroom ausgesucht, der an eine schlechte Hoteldisko aus den 80er Jahren erinnert, im Bühnenbereich Tanzfläche und nach hinten Teppich, aber wenn die Bude voll und dunkel ist, stört das ja nicht weiter und die Akkustik war trotzdem recht akzeptabel. Chuck Ragan machte für uns den Anfang, fern vom Postpunk seiner Hotwater Music, nur mit Akkustikgitarre und Fiedel und nett war der Typ auch noch.
Weiter ging's mit "Get Well Soon", die der Saal an ein Kreuzfahrtschiff erinnerte und die mit dem Satz: "Wieso eigentlich durch die Campinghölle gehen, wenn man sowas haben kann. Das ist das Festival meiner Träume." das Wochenende auf den Punkt brachten.
German band "Get Well Soon" played second in the Ballroom and described the weekend perfectly by saying: "Why should anyone go through the hell of a campground when you could get this perfect site. This is the festival of my dreams"
Sehr melancholisch, aber auch sehr schön: Die Tindersticks
Mit RB-Prosecco in der Hand ging es danach zur fröhlicheren Tanzrunde bei den Jungs von "The Gaslight Anthem" nochmal in das große Festivalzelt.
Und als ob 4 volle Konzertlängen nicht bereits genug gewesen wären, ließen wir es bei den Cowboy Junkies im dritten Veranstaltungsraum, dem winzig kleinen Rondell noch ein bisschen ausklingen, bevor wie die Vorzüge eines anständigen Betts erneut zu schätzen wussten.

Montag, 12. April 2010

Auf den Spuren August Mackes

Ende des vorletzten Jahrhunderts verheiratete sich August Mackes Schwester nach Kandern im Margräflerland und wurde in den Folgejahren so regelmäßig von ihrem kleinen Bruder besucht, dass dieser zahlreiche Spuren im kleinen Kandern hinterlassen hat.
"Der August Macke Rundweg führt zu den schönsten Winkeln Kanderns und folgt den Spuren zu wichtigen Plätzen und Motiven, die für Leben und Werk des Künstlers eine Rolle spielten. Die 10 Tafeln mit Bildreproduktionen und Textinformationen weisen auf biografische und künstlerische Beziehungen hin. Gehzeit ca. 1 Stunde"
Wir kamen uns vor wie auf Schatzsuche und Zeitreise zugleich.
Und bestimmt hat August Macke - wie wir - auch noch die weitere Umgebung Kanderns erkundet.
Zum Abschluss der kulturellen Jugendbildung ließen wir uns am Folgetag durch die ebenfalls spannende, derzeit stattfindende Ausstellung "August Macke privat" im Freiburger Kunstmuseum führen, wo auch das Bild der Kanderer Kirche im Original bestaunt werden kann. More Pics

Jungs erobern Freiburg

Mütter-Söhne-Ausflug nach Südbaden! Ausgesattet mit ein paar kniffeligen Fragen zum alten und neuen Freiburg ging's zum Ende der Osterferien auf Entdeckungsreise durch Freiburg.
For this year's trip of mothers and sons we went to the south part of the Black Forest with its capital Freiburg. The guys enjoyed discovering the old town by answering a bunch of tricky questions.
Dieser kahköpfige Herr sitzt über dem Schwabentor und zieht sich einen Dorn aus dem Fuß.
This guy is part of a old town gate. He is pulling out a thorn of his foot.
Eingang einer Bäckerei. Entrance to a backery.
Münsterblick

Montag, 5. April 2010

Ostermontagsbrunch

Einmal im Monat und an einzelnen Feiertagen kann man im Mercedes-Benz-Museums Restaurant ausgiebig brunchen, sofern man seine Wochenendplanungen bereits Wochen oder gar Monate im voraus festzulegen vermag. Der Ostermontag eignete sich da gar nicht so schlecht. Zumindest konnten wir uns den Termin gut merken und so traf sich die Familie ein weiteres Mal zum gemeinsamen Frühstück, Mittag- und eigentlich auch Abendessen, heute ohne Eiersuche. Als Zwischengang bot sich ein Rundgang durch das immer wieder sehenswerte Museum an und anschließend durfte weitergeschlemmt werden. The restaurant in the Mercedes-Benz-Museum offers a very lovely brunch once a month and sometimes on holidays but you have to make resevations weeks or even months before. Easter Monday seemed a good day since we were all able to remember the date we had this morning for a lot of fantastic food but no more eggs and egg hunts today. The perfect course in between was a stroll through the museum which is always worth seeing. You could return to your table and continue the feast. Nach dem ersten Weltkrieg mussten eine Zeit lang kleinere Brötchen gebacken werden. Es wurden Nähmaschinen und Fahrräder prozudiert.
After WWI they were forced to produce bicycles and sewing machines for a while.
Opa shows the right position.

Sonntag, 4. April 2010

Osterpunkte von Opa

Ein bisschen blass und windpockengeplagt, aber osterglücklich!
Thanks to Opa Super-P had to celebrate the Easter party with itchy chickenpox but still enjoying the search!

Und schon wieder ist ein Jahr vergangen

Im Gegensatz zu 2009 durften wir dieses Jahr ein bisschen Frühling genießen, auch wenn die Arbeit leider nicht weniger wurde und unser wundervolles Arbeitszimmer noch immer den gleichen Charme versprüht.
At least we could enjoy a little bit of spring this year though work was the same and our temporary office was as charming as last year.

Stuttgart by night